Rund um die Kieferorthopädie

Patientenkreis: KFO für jedes Lebensalter

Patientenkreis

Bei angeborenen schweren Kieferwachstumsproblemen kann eine kieferorthopädische Behandlung schon bei Neugeborenen notwendig werden – bei einem alten Patienten zur Verbesserung des Tragekomforts bei einem neuen Zahnersatz. Es gibt heute kein Lebensalter mehr, das eine kieferorthopädische Behandlung ausschließt. Viele Gründe können für eine frühe Behandlung sprechen, darunter Kieferwachstumsstörungen, üblicherweise beginnt eine Behandlung im Wechselgebiss, wenn vor allem die Zahnstellung einer Korrektur bedarf. Die Kinder sind meist um die zehn oder elf Jahre alt und haben erste bleibende Zähne. Jüngere Erwachsene beispielsweise nutzen bei einem unfallbedingten Zahnverlust die Möglichkeiten der Kieferorthopädie, um zusammen mit anderen zahnmedizinischen Experten die zerstörte Situation im Mund möglichst naturnah wieder herzustellen. Manche erwachsenen Patienten kommen, weil sie in ihrer Kindheit nicht die Gelegenheit für eine Spange hatten und sie die nach wie vor existierende Fehlstellung nun stört. Bei älteren und alten Patienten können vielfältige kieferorthopädische Verfahren die Stabilität und Gesundheit einer Zahnersatzversorgung, beispielsweise auf Implantaten, deutlich verbessern. Auch für Patienten mit chronischen Kopfschmerzen kann, wenn die Ursache im Mund liegt, eine kieferorthopädische Therapie Linderung oder Abhilfe schaffen.